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Wie schützt man Garagentore gegen Einbrecher & Co?

Schützten Sie Ihr Tor nicht nur gegen Umwelteinflüsse wie starke Stürme, sondern auch von Beginn an gegen unliebsame Gäste. Besonders alte Garagentore bieten Einbrechern einen schnellen und zumeist unkomplizierten Einstieg in die Wohnräume. Doch nicht nur dort finden sie eine lohnende Beute – auch in der Garage lagern viele Eigenheimbesitzer teure Elektrogeräte oder Fahrräder, die das Interesse der Einbrecher wecken.

Achten Sie bei der Wahl Ihres Garagentores jedoch ebenso auf die Nutzungssicherheit. Hat das Tor einen Schutz gegen schmerzhaftes Fingereinklemmen? Und verfügt es über ein automatisches Notstoppsystem?

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Die Nutzungssicherheit von Garagentoren

Schwere Bauteile, feine Mechanik und starke Federn – ein Garagentor kann auch im Alltag eine Vielzahl gefährlicher Elemente beinhalten. Umso wichtiger ist es, ein Tor zu finden, das dank moderner Nutzungssicherheitselemente ohne Gefahr verwendet werden kann.

Informieren Sie sich bereits frühzeitig über wichtige TÜV-Siegel und Zertifikate anderer vertrauenswürdiger Prüfstellen, die die Sicherheit der Bauteile ausweisen. Grundsätzlich sollte jedes Garagentor nach der Norm DIN EN 13241 zertifiziert sein, um als gebrauchssicheres Tor inklusive aller wichtigen Sicherheitselemente klassifiziert zu sein. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, sollte beim Kauf ebenfalls Wert auf eine Hinderniserkennung sowie einen Fingerklemmschutz legen.

Moderne Garagen erkennen Hindernisse

Besonders Garagen, die mithilfe eines elektrischen Motors bedient werden, sollten über eine sichere Hinderniserkennung verfügen, um blockierende Gegenstände oder Menschen, die sich noch am Tor befinden, nicht zu verletzten. Zudem ist die Hinderniserkennung zugleich ein Schutz für den feingliedrigen Motor – kann dieser das Tor wegen einer Behinderung nicht richtig schließen, kann auch seine Mechanik ernsthaft geschädigt werden. Achten Sie daher beim Kauf Ihres neuen Garagentores darauf, ob das Tor über eine Lichtschranke verfügt, die Blockaden während des Schließvorgangs erkennt und die Bewegung automatisch einstellen kann. Zusätzlich zur Abschalteinrichtung ist auch ein Rücklauf äußerst sinnvoll, der das Tor nach Erkennen des Hindernisses automatisch wieder aufgehen lässt. Absturzsicherungen verhindern zudem ein ungewolltes Schließen des Tores.

Schutz vor eingeklemmten Fingern

Garagentore bieten zahlreiche Angriffsflächen, in denen man sich den Finger einklemmen kann – aufgrund der starken Mechanik sowie der schweren Bauteile können hierbei äußerst schmerzhafte Quetschungen entstehen, die in jedem Falle ärztlich behandelt werden müssen. Um es erst gar nicht soweit kommen zu lassen, sollten Sie bereits beim Kauf des Tores darauf achten, ob es entsprechende Sicherheitselemente beinhaltet. Beispielsweise können Sektionaltore über einander überlappende Abdeckungen zwischen den einzelnen Elementen verfügen, die die Finger vor ungewollten Verletzungen schützen. Auch bei Schwing- oder Flügeltoren können solch schützende Hüllen an den Zargen beziehungsweise Flügeln verbaut werden.

Die starken Garagentorfedern sind oftmals Auslöser schmerzhafter Quetschungen. Mithilfe verdeckender Federkästen können Sie diese jedoch sicher verstauen und die Gefahr von Verletzungen minimieren. Moderne Garagentore verfügen oftmals bereits über besondere Konstruktionen, bei denen die Windungsabstände der Feder sehr klein gehalten sind und ein Einklemmen gar nicht mehr möglich ist. Achten Sie jedoch bei dieser Form auch auf den Schutz Ihrer Kleidung – diese kann sich dennoch in den Windungen verfangen und so beim Öffnen des Tores beschädigt werden.

Lassen Sie Einbrechern keine Chance

Leider gibt es bisher keine einheitliche Norm, die Einbruchssicherheit von Garagentoren für den Käufer regelt. Bis vor einigen Jahren konnte man sich zwar noch an der DIN EN 1627 – einer Norm, die den Sicherheitsstandard für Türen und Fenster regelte – orientieren, doch diese gilt in ihrer neusten Form nicht mehr als Standard für Garagentore. Auf einer Skala von 1 bis 6 wurden so die Sicherheitselemente klassifiziert. Hierbei wurde festgelegt, ob das Tor bereits durch einfaches Werkzeug oder erst durch hochprofessionelle Einbrecher mit Erfahrung und starken Elektrowerkzeugen geöffnet werden konnte.

Für viele Eigenheimbesitzer ist der Kauf eines sicheren Garagentores aufgrund fehlender Normen äußerst schwierig. Welchen der zahlreichen Siegel kann man Vertrauen schenken? Und welches Tor schützt effektiv gegen Einbrecher?

Beim Kauf Ihres Tores sollten Sie besonders auf verlässliche TÜV-Siegel achten – zwar klassifizieren auch sie nicht den reinen Schutz gegen Einbrecher, geben aber dennoch einen Überblick über die generelle Qualität und Funktionalität des Tores.

Jedoch können Sie auch bereits anhand der richtigen Materialauswahl erste Sicherheitsvorkehrungen treffen: Verwindungssteife Materialien wie Stahl, Holz oder Aluminium bieten in der Regel bereits von Natur aus einen höheren Einbruchschutz und sind zumeist stabil genug, ein Eindringen in den Garageninnenraum zu verhindern. Auch das Aushebeln wird den Einbrechern durch das hohe Eigengewicht der Torflügel schwerer gemacht. Durch die Auswahl des richtigen Schlosses können Sie ungewolltes Eindringen bereits im Keim ersticken. Querriegel und Sperrbügel nach DIN 18104 sowie Profilzylinder mit Bohrschutz nach DIN 18251 in den Klassen 1 oder 2 gelten als sehr sicher und können als effektiver Schutz gegen Einbrecher verwendet werden. Auch Zylinderschlösser in Form einer Einfach- beziehungsweise Mehrfachverriegelung nach DIN 18251 ab den Klassen 3 und 4 gelten als besonders sicher. Ein Schutzbeschlag nach DIN 18257 in den Klassen ES1 bis ES3 kann den Schutz zusätzlich erhöhen.

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Einfacher Schutz gegen Hochschieben

Wessen Garagentor zudem über einen integrierten Hochschiebeschutz verfügt, kann verhindern, dass Einbrecher nach Zerstörung des Schließmechanismus das Tor einfach aufschieben können. Vor allem Tore, die mithilfe eines elektrischen Motors bedient werden, verfügen zumeist über einen äußerst effektiven Hochschiebeschutz: Muss ein Einbrecher zunächst gegen den Widerstand des starken Motors ankämpfen, ist es wahrscheinlich, dass ihm das Risiko, bei dieser schweren Arbeit entdeckt zu werden, zu groß ist. Der Einstiegsversuch wird höchstwahrscheinlich abgebrochen.

Code Grabbing – die moderne Form des Einbruchs

Besonders über Handsender bediente Garagentore sind einer modernen Form des Einbruchs ausgesetzt – dem sogenannten Code Grabbing. Dabei fangen die Einbrecher den bei der Öffnung an das Tor gesendeten Code ab und können mit dessen Hilfe zu einem späteren Zeitpunkt ohne Aufwand in die Garage einsteigen. Das Abfangen des Codes kann von den Eigenheimbesitzern nicht einmal bemerkt werden.

Um sich auch gegen diese Form des Einbruchs zu schützen, sollte man über einen modernen Handsender verfügen, der bei jeder Öffnung des Tores einen anderen Code verwendet. Auch wenn dieser abgefangen wird, kann das Tor nicht zu einem späteren Zeitpunkt geöffnet werden – bereits nach einmaliger Nutzung ist dieser Code abgelaufen und nicht mehr gültig.

Zusätzliche Sicherungslemente

Um Gelegenheitstäter und professionelle Banden weiter abzuschrecken, können zusätzliche Sicherheitselemente wie Überwachungskameras oder Alarmanalgen installiert werden. Auch eine helle Beleuchtung mit integriertem Bewegungsmelder kann einen Einbruchversuch bereits frühzeitig verhindern. Sichern Sie zudem alle Durchgangstüren von der Garage in die Wohnräume sowie Nebeneingangstüren und Fenster mit entsprechenden Sicherheitselementen ab.

Auch wenn diese zusätzlichen Sicherungen keinen hundertprozentigen Einbruchsschutz garantieren können, so schrecken sie doch zumeist insbesondere Gelegenheitstäter ab. Zudem verhindern sie Schäden, die auch bei einem erfolglosen Einbruchversuch am Tor entstehen können.

Da es je nach Garagentor-Art schwierig und äußerst kostenintensiv ist, ein Tor mit zusätzlichen Sicherheitselementen nachzurüsten, sollten Sie sich bereits vor dem Kauf Gedanken machen, welche Sicherungen Ihnen wichtig sind.

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