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NEWS UND INFOS

Kosten, Material und Sicherheit – Informationen rund ums Garagentor

Die Auswahl des richtigen Garagentores ist fast so schwierig wie die Suche nach der passenden Haustür. Es sollte sich nahtlos ans Design Ihres Hauses anpassen und Auto, Fahrrad und Co. jederzeit sicher schützen.

Optik, Sicherheit, Ausstattung – beim Kauf des Tores sollten Sie einige wichtige Aspekte beachten. Haben Sie ausreichend Platz für ein klassisches Flügeltor oder müssen Sie doch auf eine moderne, platzsparende Variante zurückgreifen? Und welches Tor bietet Ihnen den sichersten Schutz gegen unerwünschte Besucher und Umwelteinflüsse?

Der Baudiscount-Garagen-Ratgeber fasst die wichtigsten Informationen zusammen und gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über Kosten, Materialien sowie Sicherheitsaspekte.

Sektional-, Schwing- oder Rolltor – welche Garagentor-Art passt zu Ihnen?

Wer ein neues Garagentor kaufen möchte, sollte sich zunächst die Frage stellen, in welcher Art und Weise sich dieses öffnen lassen soll. Eignet sich ein Schwingtor oder sollten Sie aus Platzgründen doch besser auf ein platzsparendes Rolltor zurückgreifen? Bei modernen Garagentoren unterscheidet man grundlegend unter folgenden vier Arten:

  • Das Sektionaltor
  • Das Rolltor
  • Das Flügeltor
  • Das Schwingtor


Im Bereich der gewerblichen Nutzung kommt zudem das sogenannte Industrietor zum Einsatz, welches ganz besonderen Anforderungen standhalten und verschiedenste Bedingungen erfüllen muss.

Sektionaltore – modern und platzsparend

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Der größte Vorteil des Sektionaltores liegt in seiner platzsparenden Öffnungsmechanik: Da das Garagentor nicht aus einer durchgängigen Flügelfläche besteht, sondern aus mehreren, miteinander verbundenen Sektionen, schwenkt dieses Tor nicht nach außen hin auf – dementsprechend muss nicht besonders viel freier Platz vor der Garage vorhanden sein, um das Tor gefahrlos öffnen zu können. So werden unmittelbar vor dem Tor parkende Autos oder Fahrräder nicht beschädigt. Zudem werden die Sektionen über seitliche Führungsschienen vertikal nach oben gezogen und nach Durchlaufen einer Kurve horizontal unterhalb der Garagendecke gelagert. Auch seitlich bietet das Sektionaltor deutlich mehr Platz als andere Garagentor-Arten, da zwar Garagentorfedern, jedoch keine Schwingarme installiert werden müssen – der vorhandene Garagenraum kann mithilfe eines Sektionaltores also hervorragend genutzt werden.

Wer nur über einen kleinen Hof verfügt oder den vorhandenen Platz gerne anderweitig zur Verfügung haben möchte, ist mit dieser platzsparenden Variante bestens beraten.

Die Optik des Sektionaltores erinnert im geschlossenen Zustand oftmals an gesickte Schwingtore – erst beim Öffnen des Tores wird sichtbar, dass es sich doch um ein zusammenhängendes Torelement aus einzelnen Sektionen handelt und nicht um einen durchgängigen Torflügel. Doch trotz ihres elementartigen Aufbaus sind sie enorm einbruchssicher und robust gegen verschiedensten Umwelteinflüssen.

Die Sonderform des Sektionatores

Wenn Sie aufgrund Ihrer begrenzten Deckenhöhe die einzelnen Segmente nicht an der Decke lagern können, ist das Seiten-Sektionaltor die richtige Wahl. Bei dieser Sonderform werden die Elemente nicht vertikal nach oben, sondern horizontal zu einer der Garagenseiten bewegt und entsprechend dort im geöffneten Zustand gelagert. Zudem können Tore mit diesen seitlich verlaufenden Führungsschienen auch nur ein Stückweit geöffnet werden, um einen schmalen Durchgang für Personen zu schaffen – besonders für Garagen, in denen nicht nur das Auto geparkt, sondern auch Gartenzubehör gelagert wird, ein merklicher Vorteil.

Elektrisch oder manuell – welcher Antrieb ist beim Sektionaltor möglich?

Wer sich für ein Sektionaltor entschieden hat, kann zwischen zwei verschiedenen Antriebsmodellen wählen: dem elektrischen oder dem manuellen Antrieb. Fällt die Wahl auf einen praktischen Elektromotor, wird dieser zusammen mit einer mittig montierten Laufschiene an der Garagendecke befestigt. Aufgrund ihrer sektionsartigen Struktur lassen sich Sektionaltore jedoch auch vergleichsweise leicht manuell öffnen, da sich mit jedem geöffneten Element das Gewicht verringert.

Ob Sie sich gleich für eine komfortable elektrische Variante entscheiden oder die manuelle Öffnung bevorzugen, bleibt ganz Ihren Wünschen und Ihren Bedürfnissen überlassen.

Welches Material eignet sich für Sektionaltore?

Da das Tor aus mehreren einzelnen Elementen besteht, ist es äußerst wichtig, ein Material zu wählen, dass besonders robust und verwindungssteif ist. Holz, Stahl oder Aluminium eignen sich bei dieser Garagentor-Variante besonders gut. Tore aus Kunststoff sollten bei diesem Öffnungsmechanismus bestenfalls vermieden werden, da sie sich nach einigen Jahren verziehen und so beim Öffnen verkeilen können.

Generell gilt jedoch, dass die Optik des Tores stark von den verwendeten Materialien abhängt. Auch wenn Sektionaltore generell sehr modern wirken, kann das Aussehen mit einfachen Mitteln ans Design des Hauses angepasst werden. Ist dieses eher rustikal, sollte eine klassische Beplankung aus gemasertem Holz verwendet werden. Für einen modernen Look kommt eher eine Fertigung aus leichtem Aluminium oder starkem Stahl in Frage, die mithilfe von Lacken auch farblich passend gestaltet werden kann.

Rolltore – der moderne Alleskönner

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Im Gegensatz zu den modernen Sektionaltoren bestehen Rolltore aus einer Vielzahl horizontal angeordneter Lamellen und können am ehesten mit der Optik einer Jalousie verglichen werden. Über eine Führungsschiene wird der Lamellenpanzer vertikal geöffnet und auf eine an der Decke befestigte Welle aufgerollt. Auch wenn es durchaus Ähnlichkeiten zwischen der Öffnung eines Sektional- und eines Rolltores gibt, so liegt der größte Vorteil letzterer Variante in der noch platzsparenderen Lagerung der Segmente: Statt beinahe die gesamte Deckenfläche in Anspruch zu nehmen, benötigt man bei einem Rolltor lediglich Platz für den Wellen-Kasten – der Rest der Deckenfläche kann individuell verwendet werden. Zudem entfällt die Montage platzraubender, seitlich befestigter Garagentorfedern oder Schwingarme.

Elektrisch oder manuell – welcher Antrieb ist beim Rolltor möglich?

Um den schweren Lamellenpanzer sinnvoll öffnen zu können, sollte bei jedem Rolltor ein elektrischer Motor verbaut werden. Der benötigte Kraftaufwand lässt sich weder mithilfe von Garagentorfedern, noch durch die Verwendung von Gegengewichten mindern. Welche Leistung der Elektromotor erbringen muss, hängt immer vom Gewicht und der Dicke der verwendeten Lamellen ab und sollte stets individuell bei der Planung betrachtet werden.

Welches Material eignet sich für Rolltore?

Um ein Rolltor sicher, robust und widerstandsfähig zu gestalten, wird in den meisten Fällen zum metallischen Rohstoff Aluminium gegriffen. Dieser bietet eine perfekte Kombination aus unverwüstlichem Werkstoff, Verwindungssteifigkeit sowie einem geringen Gewicht und kann – nach individuellem Wunsch – zu dickeren oder dünnen Lamellen verarbeitet werden. Je nach Dicke des Materials bestimmen Sie mit dieser Entscheidung auch bereits maßgeblich über die Sicherheit des Tores. So sind dicke Lamellen zwar außerordentlich einbruchssicher und resistent gegenüber Schäden, erfordern aufgrund des höheren Gewichts jedoch auch einen stärkeren Motor.

Auch Rolltore werden aufgrund ihrer lamellenartigen Struktur als besonders modern empfunden und sind entsprechend oft in Kombination mit zeitgemäßer Architektur zu finden. Dank einer großen Auswahl verschiedener Lacke kann jedes Rolltor farblich an die Optik des Hauses angepasst werden. Ebenso ist es möglich, den Wellen-Kasten gestalterisch der Hausfassade anzugleichen oder ihn mit Dekorfolien farblich abzuheben.

Flügeltore – die klassischste aller Varianten

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Wer es lieber klassisch mag, ist mit einem Flügeltor richtig beraten. Mit seiner monumentalen, zweiflügligen Optik erinnert es oftmals an ein großes Scheunentor und verleiht jeder Garage im Nu rustikalen Charm. Mithilfe dreidimensionaler Türbänder und fest integrierter Zargen werden die schweren Flügel beim Öffnen nach innen oder außen bewegt – je nachdem, in welche Richtung sie aufschwingen sollen. Da der Platz in den meisten Garagen eher begrenzt ist, öffnen sich die meisten Flügeltore typischerweise nach außen.

Um auch diese Garagentor-Art effektiv gegen Einbrecher zu schützen, kann der Standflügel im geschlossenen Zustand sowohl oben als auch unten im Mauerwerk verriegelt werden – lästige Mittelpfosten sind nicht vonnöten. Zudem kann auch jederzeit nur der flexible Gehflügel geöffnet werden, um einen Durchgang für Personen zu schaffen. Zusätzliche Kosten für eventuell benötigte Schlupf- oder Nebentüren entfallen.

Jedoch muss beim Kauf eines Flügeltores darauf geachtet werden, dass ausreichend freier Platz vor der Garage vorhanden ist – aufgrund der nach außen schwingenden Flügel können sonst Schäden am Auto oder anderen Gegenständen entstehen.

Elektrisch oder manuell – welcher Antrieb ist beim Flügeltor möglich?

Klassischerweise werden die robusten Flügel dieser Garagentor-Art manuell geöffnet. Mithilfe eingesetzter Luftdruck- oder Gasdämpfer hat man zudem die Möglichkeit, den Schwung der schweren Bauteile etwas abzumildern – so können diese nicht ungebremst ins Schloss fallen und gegebenenfalls Schäden anrichten. Wer aus verschiedensten Gründen dazu nicht mehr in der Lage ist oder eine komfortablere Öffnung wünscht, kann sich mit elektrischen Systemen behelfen. Lange, mit Antriebsketten und Zahnschienen verbundene Schwenkarme bewegen bei dieser Variante das Tor.

Welches Material eignet sich für Flügeltore?

Wer sich für ein Flügeltor entscheidet, muss aufgrund der massiven Bauweise mit einer geringeren Auswahl an Materialien rechnen. Typischerweise findet hier mit einem Polyurethan-Kern gedämmter Stahl oder Holz Verwendung. Alleine diese beiden Werkstoffe sind robust und verwindungssteif genug, um auch alle statischen Anforderungen an die Torflügel zu erfüllen. Zudem handelt es sich bei beiden Materialien um äußerst sichere und einbruchshemmende Werkstoffe, die auch im Bereich der Wärmedämmung einiges zu bieten haben.

Ob aus naturbelassenem Holz mit hervorgehobener Maserung oder lackiertem Stahl – aufgrund ihrer großen Flügelfläche können die Garagentore hervorragend mit Sicken bestückt werden, um eine lammellen- oder kastenartige Struktur nachzuahmen. Zudem bieten eventuell integrierte Fenster einen zusätzlichen Lichteinfall in den sonst eher dunklen Garagenraum. Ein LED-Lichtband kann für zusätzliche Licht-Effekte sorgen.

Schwingtore – unkomplizierte Mechanik zum kleinen Preis

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Im Gegensatz zu den platzsparenden Sektional- und Rolltoren benötigt man beim Einbau eines Schwingtores bereits deutlich mehr Platz. Diese Garagentor-Art besteht aus einer durchgängigen Flügelfläche, die beim Öffnen entlang ihrer eigenen Achse gekippt wird und erst an der Garagendecke zum Stehen kommt. Unterstützung bieten die seitlich montierten Schwingarme sowie die starken Garagentorfedern. Vor jedem Öffnen sollte man daher schauen, ob sich kein Gegenstand direkt vor dem Tor befindet, um Schäden an PKW oder Fahrrad zu vermeiden.

Dank ihrer mechanisch einfachen Konstruktion sind Schwingtore auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich und außerordentlich pflegeleicht. Verglichen mit einem Sektionaltor besteht es aus wesentlich weniger Bauteilen, die in regelmäßigen Abständen gewartet und gereinigt werden müssen. Allerdings verliert man beim Einbau eines Schwingtores auch deutlich mehr Platz als bei anderen Garagentor-Arten. Bis zu 14 cm kann die Breite des Raumes aufgrund der seitlichen Federn und Schwingarme verringert werden.

Wer jedoch ausreichend Platz zur Verfügung hat und eine kostengünstige Variante sucht, ist mit einem Schwingtor bestens bedient.

Elektrisch oder manuell – welcher Antrieb ist beim Schwingtor möglich?

Ob Sie Ihr Garagentor manuell oder mithilfe eines elektrischen Motors öffnen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Besonders wenn es sich um ein Tor aus schweren Rohstoffen wie Stahl oder Massivholz handelt, empfiehlt es sich, einen elektrischen Garagentorantrieb einzuplanen. Mithilfe einer mittig platzierten Zugschiene kann die Torfläche so geöffnet und geschlossen werden. Jedoch können die starken Garagentorfedern auch bei einer manuellen Öffnung die eigene Körperkraft unterstützen und ermöglichen so ein leichtes Hochschieben des Tores.

Welches Material eignet sich für Schwingtore?

Schwingtore lassen sich prinzipiell aus einer Vielzahl stabiler Materialien fertigen. Tore aus naturbelassenem Holz und starkem Stahl werden um solche aus leichtem Aluminium oder hochwertigem Kunststoff ergänzt. Bis auf hölzerne Schwingtore sollten jedoch alle Rohstoffe mit einem Polyurethanschaum gefüllt werden, um der Garage eine wärmende Dämmung zu verleihen. Da bei dieser Garagentor-Art zudem nur durchgängige Torflächen und nicht einzelne kleine Sektionen bearbeitet werden müssen, ist eine nachträgliche Dämmung mit weniger Aufwand und Kosten verbunden.

Wie Sie den Torflügel eines Schwingtores gestalten, bleibt ganz Ihren Wünschen und Ideen überlassen. Mithilfe von Sicken oder einer Dekorfolie kann im Nu eine lamellenartige Optik gezaubert werden. Auch ein individuelles Planken-Design, welches dem Betrachter den Eindruck vermittelt, dass das Tor aus massivem Holz gebaut sei, stellt in der Regel kein Problem dar. Aufgrund ihrer Wandelbarkeit lassen sich Schwingtore leicht an jedes Hausdesign anpassen – ob für einen modernen Neubau oder ein altes Bauernhaus spielt dabei keine Rolle. Vom stilvollen LED-Lichtband bis hin zur rauer Oberfläche aus Stahl ist nahezu alles möglich.

Industrietore – funktionale Tore in Werkstätten oder Lagerhallen

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Auch wenn es sich bei sogenannten Industrietoren nicht um eine spezielle Art des Öffnungsmechanismus handelt, so stellen diese Tore doch eine Sonderform im Bereich der gewerblichen Nutzung dar. Zumeist an großen Lagerhallen oder Werkstätten verbaut, öffnen und schließen sie sich in der Regel wie ein klassisches Roll- oder Sektionaltor. Doch ihre besondere Ausstattung macht sie zu echten Allroundern in der Industrie: Mithilfe großer Glasflächen sorgen sie für einen optimalen Lichteinfall in dunklen Hallen und sind zumeist mit ausgefeilten Wärmedämmungs-Elementen ausgestattet, um Hallen im Winter nicht zu stark auskühlen zu lassen. Zudem verfügen sie typischerweise über starke Entlüftungspaneele sowie Abgasklappen.

Da Industrietore in der Regel mehrfach am Tag geöffnet und geschlossen werden, sind oftmals besonders starke Elektromotoren und praktische Schlupftüren verbaut. Zudem verfügen die meisten Tore über spezielle Lichtschranken, die die Bewegung des Tores im Notfall automatisch stoppen, um Unfälle oder Schäden an Gegenständen zu vermeiden. Auch sogenannte Schnelllauftore, die besonders zügig öffnen und schließen, sind im gewerblichen Bereich keine Seltenheit.

Industrietore verfügen über unterschiedliche Laufschienen

Im Gegensatz zu haushaltsüblichen Garagentoren gibt es bei gewerblich genutzten Industrietoren die Möglichkeit, verschiedene Führungs-Varianten einzubauen:


Angewinkelte Führung:

Bei der angewinkelten Führung wird das Tor nach dem Öffnen angewinkelt unterhalb der Decke gelagert.

Senkrechte Führung:

Bei der senkrechten Führung gibt es hingegen keine Kurve, die das Tor durchlaufen muss. Nach dem Hochziehen wird es hinter dem Sturz vertikal gelagert.

Standardführung:

Die Standardführung ist mit der eines klassischen Garagentore zu vergleichen: Über eine Kurve wird es hierbei auf Laufschienen bewegt und nach Öffnung vom Sturz der Öffnung verdeckt.

Hochführung:

Bei der Hochführung wird das Tor erst zu einem späteren Zeitpunkt über eine Kurve geführt und zunächst vertikal hinter den Sturz gezogen.

Tiefführung:

Die Tiefführung verfügt nur über eine sehr gering ausgeprägte Kurve und wird vertikal hinter dem Sturz gelagert.


 

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